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23|11|2017
 

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Die Vorderansicht
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Reinwasserpumpen
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Der Pumpenraum
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Druckerhöhungsanlage Brillit

 Zusätzlich zu den bereits beschriebenen Wasserwerken betreibt der Wasserverband in Brillit eine Druckerhöhungsanlage. Aufgrund der räumlichen Entfernung ist im Bereich Brillit der von den Wasserwerken Oerel und Mistedt im Leitungsnetz aufgebaute Wasserdruck soweit abgesunken, dass hiermit eine ordnungsgemäße Wasserversorgung in weiten Teilen der Gemeinde Gnarrenburg sowie die vertraglich vereinbarte Wasserlieferung an den benachbarten WAV Osterholz nicht möglich ist.

In der Druckerhöhungsanlage fließt das mit schon stark abgesenktem Druck aus dem Leitungsnetz ankommende Wasser zunächst in den Reinwasserbehälter, aus dem die Reinwasserpumpen es entsprechend dem jeweiligen Bedarf entnehmen und mit dem erforderlichen Druck in das von der DEA versorgte Leitungsnetz einspeisen.

Die DEA Brillit als eine der älteren Anlagen des Verbandes wurde bereits im Jahr 1964 mit einem Reinwasserbehälter von 800 m³ Fassungsvermögen in Betrieb genommen. Ursprünglich erfolgte die Einspeisung ausschließlich vom Wasserwerk Minstedt. Nach Fertigstellung des Wasserwerkes Oerel und dem Bau einer Transportleitung DN 300 kommt das Wasser ganz überwiegend aus dem Wasserwerk Oerel.

Wegen des gestiegenen Wasserbedarfs wurde die DEA Brillit im Jahr 1997 um einen zusätzlichen Reinwasserbehälter mit 1.200 m³ Fassungsvermögen erweitert; das Speichervolumen erhöhte sich hierdurch auf jetzt 2.000 m³. Die Reinwasserbehälter sind unbedingt erforderlich, um Verbrauchsspitzen ausgleichen bzw. auf Störungen in den Wasserwerken reagieren zu können.

Bei der o. a. Erweiterung wurden alle Reinwasserpumpen ausgetauscht und durch moderne Aggregate ersetzt. Auch die gesamte Schalt- und Steuerungsanlage wurde dem neuesten technischen Standard angepasst und u. a. auf drehzahlgeregelten Pumpenbetrieb umgestellt. Damit war die DEA Brillit für einige Jahre die technisch fortschrittlichste Anlage des Verbandes.

Unlängst wurde die Steuerungsanlage erneut überarbeitet; durch eine getrennt regelbare Einspeisung ist es jetzt möglich, die Behälter - ja nach Erfordernis - wahlweise aus den Wasserwerken Oerel oder Minstedt zu füllen. Zusätzlich wurde eine echte Druckerhöhung verwirklicht; bei bestimmten Betriebszuständen wird der Druck des einströmenden Wasser - das anschließend wieder direkt in das von der DEA Brillit versorgte Leitungsnetz eingespeist wird - lediglich um etwa 2 bar erhöht. Dieses Verfahren hat sich als sehr wirtschaftlich erwiesen.

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