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08.08.2020

 

Appell zum sparsamen und nachhaltigen Umgang mit Trinkwasser

 

Um die öffentliche Wasserversorgung in diesen warmen und trockenen Tagen sicher zu stellen und
Versorgungsengpässe zu umgehen, appelliert der Wasserverband Bremervördet an seine
Kunden, mit der Ressource Trinkwasser sorgsam und nachhaltig umzugehen.

 

Die anhaltende Trockenheit und die damit einhergehende deutlich erhöhte Trinkwasserabnahme
kann zu weiteren Beeinträchtigungen in der nächsten Zeit führen. Durch die erhöhte Abnahme
kann es zeitweise zu Druckverlusten in den späten Nachmittags- und Abendstunden kommen bzw.
kann es durch die höhere Fließgeschwindigkeit in den Leitungen aufgrund von Aufwirbelungen in
Teilen des Rohrnetzes zu Eintrübungen des Trinkwassers kommen. Die Trübungen sind
gesundheitlich unbedenklich.

 

Der Wasserverband Bremervörde appelliert an seine Kunden, folgende Punkte zu unterlassen:

 

  • Beregnung von Rasenflächen,
  • Beregnung von Spiel- und Sportplätzen,
  • Befüllen von Pools und privaten Schwimmbecken  

 

Ansonsten ist das Trinkwasser möglichst sparsam und maßvoll zu gebrauchen.

 

Die Geschäftsführung

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12|08|2020
 

werk_tarmstedt

Wasserwerk Tarmstedt
reinwasser_tarmstedt
Reinwasserbehälter
generator_tarmstedt
Generator in Tarmstedt
filter_tarmstedt
Doppelstockfilter

Das Wasserwerk Tarmstedt

Nachdem das provisorische Wasserwerk in Minstedt für kur­ze Zeit in Betrieb war, kam auch im Raum Tarmstedt der Wunsch auf, eine zentrale Trinkwasserversorgung aufzubauen. Im Jahre 1963 wurde zunächst ein weiteres Provisorium gebaut. Auch dort vermutete die Bevölkerung wegen des weißen Wassers, dass Chlor zugesetzt würde.

Mit der Zeit stieg der Verbrauch merklich an, so dass das Provisorium allein bald nicht mehr ausreichend war. Im Jahre 1971 wurden daher Maschinenhaus und ein Reinwasserbehälter mit einem Fassungsvermögen von 2.400 m³ fertiggestellt. Die Aufbereitung des Wassers erfolgte zunächst weiter im alten Wasserwerk. Im Laufe der Jahre stieg, wie überall, der Wasserverbrauch wei­ter an, bis die alte Aufbereitungsanlage zuletzt restlos ausgelastet war. Durch die hohe Fließgeschwindigkeit in den Filterkesseln konnte das Mangan nicht restlos ausgefiltert werden, und deshalb wurde im Jahre 1983 eine endgültige Wasseraufbereitungsanlage gebaut. Das alte provisorische Wasserwerk ist mit einem massiven Mauerwerk versehen und innen zu einer Werkstatt und einem Lagerraum umgebaut worden.

Auch beim Wasserwerk Tarmstedt gab es wegen des flachen Daches Schwierigkeiten mit dem Regenwasser, daher wurde im Jahre 1991 ein Walmdach errichtet. In diesem Wasserwerk sind 10 Brunnen vorhanden: Ei­ner steht auf eigenem Gelände, drei Stück in einem Inte­ressentenforst, drei Stück auf einem Ackergelände und zwei in einem privaten Wald- und Ödlandgelände.

Download >> Die Reinwasserdaten der Wasserwerke

Download >> Die Wasserwerksbeschreibung des Wasserwerks Tarmstedt

Download >> Die Analysewerte des Trinkwassers aus Tarmstedt (Werkausgang)

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